WAS TUN BEI LANGEWEILE IN WIEN? TEIL 2

Du bist auf Besuch in Wien und hast nicht wirklich Lust in die Stapfen des o8-15 Touristen zu treten? Du wohnst in Wien und magst die Stadt ein bisschen besser kennen lernen? Dann ist die Beitragsserie ‚Langeweile in Wien‘ genau das Richtige für dich! Lass dich inspirieren von Oktotussis‘ Tipps und entdecke die Stadt auf eine alternative Art und Weise ♥.

  • Stadtwanderwege

    Wanderfreunde aufgepasst! Wer meint, dass Wandern in der Großstadt nichts wird, dem beweist Wien das Gegenteil. Die Stadt punktet nämlich mit einem ordentlichen Netz an Wanderwegen. 11 an der Zahl gibt es und sie alle haben eines gemeinsam: Wenn einem der Trubel im städtischen Treiben mal zuviel wird, ist man hier gut aufgehoben! Die durchschnittlich 10 km langen, gut ausgeschilderten Wege schlängeln sich meist entlang Wiens Stadtrand und führen an Weinbergen vorbei, durch Wälder und zu so manch schönem Aussichtsort! Strecken findest du hier. Tipp: Begib dich doch mal bei Neuschnee auf einen der Wege!

  • Narrenturm

    Zugegeben, der Narrenturm kostet Eintritt… Er bietet aber auch ordentlich was! In der pathologischen Sammlung befinden sich zahlreiche Nachstellungen von verschiedensten Krankheiten und Missbildungen. Das heißt soviel wie, jeder der mal eingelegte zweiköpfige Föten sehen möchte, kommt hier mehr als auf seinen Geschmack! Doch damit nicht genug! Der Narrenturm selbst war eine der ersten dokumentierten Geistesanstalten der Welt. Im Zuge der Ausstellung und Führung, bekommt man Einblicke in seine Geschichte und in den Alltag eines Geisteskranken im 18. Jahrhundert. Für alle deren Magen nicht allzu empfindlich ist, gibt es hier Infos zum Besuch 😉 .

  • Wiener Fotomarathon

    Für alle Fotografen unter euch, die zufällig im September der Langeweile in Wien verfallen: Der Wiener Fotomarathon ist ein ganz besonderes Erlebnis! Ihr bekommt die Aufgabe, an einem Tag in vorgegebener Reihenfolge 24 Fotos zu  bestimmten Themen zu schießen! Am besten wäre es natürlich, wenn eure Fotos am Ende eine kleine Geschichte erzählen würden, müssen tun sie das natürlich nicht! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und der Tag wird sicher für immer in eurem Gedächtnis bleiben! Und wäre dies nicht schon genug, Preise gibt es sogar auch! Wen’s intressiert, der kann sich hier informieren.

  • Bärlauch sammeln

    Wer den Geruch von Knoblauch nicht ausstehen kann, sollte Wiens Wälder im Frühjahr besser meiden! Hier sprießt jetzt nämlich in Massen die wilde Alternative zur Knolle, der Bärlauch. Gesammelt werden die Blätter und geachtet werden muss, dass nicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt wird. Ein besonders leicht erreichbarer Platz mit 100%-Garantie ist der schöne Pötzleinsdorfer-Schlosspark an der Endstation Pötzleinsdorf der Linie 41. Wieso denn auch 100 Gramm Bärlauch im Billa kaufen, wenn’s ihn in Massen vor der Haustür gibt und man damit sogar seine Langeweile in Wien etwas bekämpfen kann?

  • Citybike Tour

    Hol dir ein Citybike und spar dir die U-Bahn, denn besser als so kannst du Wien nicht kennen lernen! Eine Stunde darfst du das Rad, das mit Bankomat- oder Visakarte an zahlreichen Stationen ausgeliehen werden kann, behalten. Für alle, die Interesse haben, gibts hier Details. Wie man das Rad zurück gibt? Eine App (die Bikar heißt 😉 ) verratet dir alle Rückgabestellen und gibt zusätzlich noch Information darüber, wieviele Stellplätze/Räder noch frei sind 😉 . Anmeldegebühr: 1 Euro, direkt an der Station.

  • Donauinsel

    New York hat den Central Park. Wien hat die Donauinsel. Und damit haben die Wiener keinstenfalls schlechter abgeschnitten. Hier kommt nämlich wirklich jeder auf seine Kosten: Volleyball und Minigolf Spielen, Grillen auf mietbaren Grillplätzen und sogar Wakeboarden ist möglich. Im Sommer werden Festivals veranstaltet, von denen das gratis Donauinselfest mit 1 Million Besuchern wohl das größte ist, die Afrikatage das gemütlichste. Das Schönste an der Donauinsel sind aber ihre einsamen Strände, die man findet, wenn man auf der Insel gen Norden wandert. Kleine Anmerkung: Wer beim Schlendern auf Nackedeis oder eine Rave-Party stößt, sollte sich nicht wundern 😉 .

Das war’s mit dem zweiten Teil von Oktotussis‘ Beitragsserie ‚Langeweile in Wien‘. Habt ihr vielleicht schon was ausprobiert aus der Liste? Wenn ja, dann teilt doch hier eure Erfahrung mit mir und mit allen anderen Oktonauten!

♥ Oktokussi ♥

PS: Falls ihr den ersten Beitrag *10 Vorschläge gegen Langeweile in Wien: Teil 1* noch nicht gelesen habt, dann könnt ihr das hier.

PPS: Du willst ab jetzt nichts mehr von der Oktotussi versäumen? Dann schau doch mal auf der Webseite www.oktotussi.com  vorbei oder werde Facebook-Freund.

2 Comments
  1. Super Ideen gegen die Langeweile, naturnahe und günstige Beschäftigungen. Vor allem auf die Bärlauchzeit freu ich mich wahnsinnig 🙂 danke dafür oktotussi

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